ILKA RAUPACH

AMANTIKIR

Eröffnung: Freitag, 13. März 2020, 18 Uhr

Es spricht: Dr. Dorothée Bauerle-Willert, Berlin

 

Lünerstraße 10a, 21335 Lüneburg

Öffnungszeiten: zur Zeit nur durch das Schaufenster zu sehen

bis Pfingstmontag, 1. Juni 2020

Foto: Hans-Jürgen Wege

Foto: Ilka Raupach, Serra da Mantiqueira  / Weinende Berge

Die Auseinandersetzung mit der Natur und ihren wundersamen Phänomenen steht im Mittelpunkt der bildhauerischen Arbeit von Ilka Raupach (1976*). Sie schafft Skulpturen aus vergänglichem Eis, aus Kupfer oder Stahl getrieben und geschmiedet, aus Bein und Bernstein, Keramik, Emaille und Papier. Die gelernte Elfenbeinschnitzerin hat an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle studiert und ist seit 2009 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Architekturbezogene Kunst, Department Architektur der TU Braunschweig.

2015 war Ilka Raupach Artist in Residence im Acaia Institute, São Paulo, Brasilien. Auch 2020 wird  sie im Programm LABVERDE im Amazonas in Brasilien arbeiten. AMANTIKIR bedeutet in der Sprache der Tupi-Ureinwohner Brasiliens „weinende Berge" und bezieht sich auf einen Gebirgszug zwischen São Paulo und Rio de Janeiro, in dem viele Wasserfälle und Flüsse entspringen.Ilka Raupach lässt die Phänomene der Natur – ob tropischer Regenwald oder Schneelandschaften in der Arktis – in ihre bildhauerische Arbeit einfließen. Dabei orientiert ihre Auffassung von Bildhauerei weniger an diesem klassischen Begriff, in deren Ergebnis eine Plastik auf dem Sockel steht, sondern meint einen erweiterten Begriff des Arbeitens für oder mit dem Raum.

 

Fotos: Hans-Jürgen Wege

Gefördert von: