Francesco Mariotti – LICHT ALS SIGNAL Phase I

Francesco Mariotti

Foto: C. Drachsler

Stefan Ineichen

Foto: C. Drachsler

2015 ist das „Internationale Jahr des Lichts der Vereinten Nationen“. In diesem Jahr soll die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen, aber auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur auf unterschied­liche Weisen untersucht werden. Der Kunstverein Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Museum Lüneburg und dem Naturwissenschaftlichen Verein lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu Vorträgen, Präsentation, Diskussion und Glühwürmchenrundgängen mit dem Schweizer Lichtkünstler Francesco Mariotti.

 

Mariotti befasst sich seit langer Zeit intensiv mit Leuchtkäfern und hat sich – oft in Zusammenarbeit mit Klaus Geldmacher – bei der Arbeit an zahlreichen Lichtobjekten u.a. in Peru, Japan, Italien und Deutschland mit den Glühwürmchen, den lucioles beschäftigt. Seine Licht- und Klanginstallationen haben einen sowohl intellektuellen als auch poetisch-ästhetischen und politischen Anspruch. Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Natur und Technik, Autonomie und Interaktivität. 

In Lüneburg ist das Projekt als ein lebendiger Diskurs zwischen Kunst und Naturwissenschaft angelegt. Es soll eine Erweiterung des Denkens und Empfindens zum Thema Lichtverschmutzung und dem damit verbundenen Verschwinden der natürlichen nächtlichen Dunkelheit anregen. 


Phase 1  27. / 28. Juni 2015

Museum Lüneburg


Samstag   27. Juni   Beginn 19.30 Uhr

Begrüßung Dr. Heike Düselder, Museum Lüneburg

Einführung Angela Schoop, Kunstverein Lüneburg

Präsentation Francesco Mariotti, Zürich Licht als Signal – the fireflies factory

21.30 Uhr - 23.00 Uhr: Sibylle Wickbold, Glühwürmchenrundgang (Treffpunkt St. Michaelis)


Sonntag   28. Juni   Beginn 19.30 Uhr

Vortrag Stefan Ineichen, Biologe und Präsident des Vereins Glühwürmchen Projekt Zürich

Bedeutung der Leuchtkäfer in der europäischen Tradition

21.30 Uhr - 23.00 Uhr: Sibylle Wickbold, Glühwürmchenrundgang (Treffpunkt St. Michaelis)


Francesco Mariotti wurde 1943 in Bern geboren und wuchs von 1953 bis 1961 in Lima auf. Er studierte von 1965 bis 1966 an der École des Beaux Arts in Paris und von 1966 bis 1969 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Von 1977 bis 1978 war Mariotti Dozent an der Kunsthochschule in Lima und betreute bis zum Jahr 1980 zahlreiche Projekte aus Kunst und Kultur in Peru. Von 1982 bis 1987 war er Generalsekretär des Video Art Festivals von Locarno.

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